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Wirtschaftsstandort Thüringen

Liberales Diskussionsforum: AUFBRUCH OST

 
Der Erfurter Kaisersaal gut gefüllt, der Inhalt des Diskussionsforums spannend:
 
Die Auftragsbücher der thüringischen Handwerksbetriebe sind prall gefüllt. Was noch vor einigen Jahren ein Grund zum Jubeln gewesen wäre, stellt heute viele thüringische Firmen vor ein großes Problem. Denn statt zu expandieren, müssen sich viele Betriebe verkleinern.
Der Grund? Der Fachkräftemangel hat Thüringen mit voller Wucht getroffen. An allen Ecken und Enden fehlt es an qualifiziertem Personal. Firmen kämpfen händeringend darum, geeignete Mitarbeiter zu finden. Dies ist alles andere als ein Luxusproblem. Der wirtschaftliche Schaden ist immens!
Der Mangel an qualifiziertem Personal darf allerdings nicht isoliert betrachtet werden. Denn der Strukturwandel ist keinesfalls abgeschlossen und ist nach wie vor dabei, den Wirtschaftsstandort Thüringen zu verändern. Eine der Lösungen ist ein faires Einwanderungsgesetz, das Migration ordnet und die Fachkräftezuwanderung durch ein Punktesystem erleichtert. Wir müssen jetzt aktiv werden, um die deutsche Einheit auch wirtschaftlich zu vollenden. Eine gute wirtschaftliche Entwicklung ist zudem ein geeignetes Mittel, um dem Rechtsextremismus den Nährboden zu entziehen.

Es diskutierten:
Wolfgang Kubicki, MdB, Vizepräsident des Deutschen Bundestages und stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP
Thomas L. Kemmerich, MdB, Bundesvorsitzender Liberaler Mittelstand, Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Energie im Deutschen Bundestag
Dr. Gerhard Köthe, Siemens AG, Siemens Deutschland, Sprecher der Niederlassung Erfurt und Vorstandsmitglied im Verband der Metall- und Elektro-Industrie in Thüringen e. V.
Sandro Witt, Stellvertretender Bezirksvorsitzender des DGB Hessen-Thüringen
Moderation: Nils Kawig, Chefredakteur der Thüringischen Landeszeitung
 
Es war eine Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. Ein herzliches Dankeschön für die Organisation und Bewirtung.

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