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Liberaler Mittelstand Thüringen lehnt zusätzlichen Feiertag in Thüringen ab

PRESSEMITTEILUNG

Erfurt. „Überflüssig, wirtschaftlich irrsinnig und ohne ausreichende Legitimation, so stellt sich mir die aktuelle Diskussion über einen zusätzlichen arbeitsfreien „Kindertag“ in Thüringen dar. Ich halte es für äußerst fragwürdig, dass eine so weitreichende Entscheidung mit einer einfachen Mehrheit im Landesparlament - quasi als Wahlkampfunterstützung der aktuell regierenden Koalition - überhaupt möglich ist“ sagt Reinhard Probandt, Vorstandsmitglied des Liberalen Mittelstands Thüringen.

Es gibt keinerlei Bezug der Bevölkerung zu diesem Datum. Ein Feiertag sollte, nach Auffassung des Liberalen Mittelstandes Thüringen, einen deutlichen über Jahrzehnte gewachsenen Zusammenhang zu einem gesellschaftlichen oder auch religiösen Ereignis haben, so dass die „Feier“ dieses Ereignisses an einem arbeitsfreien Tag gerechtfertigt ist. Dies ist hier ja wohl in keinster Weise gegeben.

 

Ein zusätzlicher freier Tag macht Thüringen eben nicht, wie von r2g behauptet, attraktiver als Arbeitgeber, sondern es schwächt den Standort Thüringen, da dieser freie Tag von den Arbeitgebern bezahlt werden muss und es somit den Firmen wieder einmal erschwert wird, sich weiter an das Lohn- und Gehaltsniveau der alten Bundesländer anzugleichen.

 

Die sorglose Verteilungsmentalität und derartige „Wohltaten“ der Landesregierung auf Kosten anderer, müssen aufhören, wenn Thüringen Investoren nicht abschrecken, sondern nachhaltig wirtschaftlich erfolgreich sein will.

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